Evangelische Kirchengemeinde
 Höhr-Grenzhausen

 

Der Posaunenchor


Posaunenchor-2013

Der Posaunenchorleiter

Liebe Gemeinde, liebe Leser,

Frank-Schneidermein Name ist Frank Schneider, ich bin 41 Jahre alt und verheiratet. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen vorzustellen. Seit August 2006 lebe ich mit meiner Frau zusammen im Stadtteil Höhr. Wie Sie in der Brücke schon lesen konnten, hat Karl Tippel das Amt des Posaunenchorleiters abgegeben. Ich werde diese Aufgabe nun übernehmen und freue mich darauf, auch als Posaunenchorleiter wieder eine spannende Aufgabe zu haben. Doch der Reihe nach:

Die Posaunenchormusik begleitete mich gewissermaßen schon vor meiner Geburt, denn meine Mutter, deren Vater auch schon Bläser und Chorleiter war, spielte damals in Kassel im Posaunenchor und nahm mich schon als Ungeborenen mit in Übungsstunden und Bläsergottesdienste. Sie war es dann etwa 10 Jahre später auch, die mir die ersten Töne auf dem Flügelhorn und später der Trompete beibrachte. Ein sicherlich ererbtes Talent war hörbar und so bekam ich zur Erweiterung der musikalischen Fähigkeiten professionellen Einzelunterricht. Dadurch war es mir als Jugendlicher und junger Erwachsener möglich, nicht nur in heimischen Posaunenchören, sondern auch in Auswahlchören innerhalb des Posaunenwerkes der ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck und in klassischen Orchestern mitzuwirken. Da lag auch der Schritt zur Ausbildung zum Posaunenchorleiter nahe und so konnte ich 1992 den Eignungsnachweis für Bläserchorleitung ablegen.

Im selben Jahr begann auch meine Berufsausbildung, und wenn man so intensiv mit der Trompete herum hantiert, dann kann man auch gleich Blechblasinstrumentenmacher werden. Das war mein Plan. Das ging aber nicht in meiner Heimatstadt Kassel und so begann eine Zeit der wechselnden Wohnsitze.
Zunächst lernte ich nun das Ursprungsland der Posaunenchormusik kennen: Ostwestfalen-Lippe.

Hier wirkte einst Johannes Kuhlo und begründete vor über 100 Jahren die Posaunenchorarbeit. Ich lernte sehr traditionelle Posaunenchöre kennen, aber auch sehr engagierte Bläser und konnte mich insbesondere in einem regionalen Blechbläserensemble gut einbringen. Dann kam Plan B und ich erlernte einen weiteren Beruf, der auch mit Klängen und Akustik zu tun hat, nämlich den des Hörgeräteakustikers. Dadurch wurde ich beruflich flexibler und konnte meinen Wohnsitz unabhängig von den wenigen Arbeitsplätzen der Instrumentenmacherbranche wählen. Das war sehr gut, denn der berufliche Werdegang meiner Frau machte weitere Umzüge nötig und wieder konnte ich andere Strukturen und musikalische Varianten des Themas Posaunenchor kennenlernen.

Es ging ins südliche Hessen, nach Darmstadt und damit in unsere Landeskirche Hessen-Nassau. Neben dem Blasen im Dekanatsposaunenchor Darmstadt kam ich bald mit Landesposaunenwart Johannes Kunkel zusammen und spiele seit einigen Jahren auch in seiner Bläsergruppe in Hessen und Nassau – kurz BiHuN – mit. Nach unserem Umzug nach Höhr erweckte der Posaunenchor in Neuhäusel unsere Aufmerksamkeit und so spiele ich – mit meiner Frau zusammen, denn sie spielt auch seit Jugend an – in Neuhäusel und lernte auch dort schon Herrn Neuesüß kennen. Gelegentlich vertrete ich dort Uli Glomb als musikalischen Leiter oder übe in geteilten Proben mit den Trompeten separat.

Als organisatorischer Leiter setzte ich mich für das HailixBlechle und die rhythm-tigers ein, eine überregionale Blechbläserformation mit Rhythmusgruppe, deren Besetzung nur ein- bis zweimal im Jahr für ein Wochenende zusammenkommt, um Kirchenmusik mit Pop, Jazz, Rock und Latin zu kombinieren. Als Mitarbeiter begleite ich außerdem gelegentlich Bläserlehrgänge oder Posaunenchorworkshops.

Im Jahr 2010 schließlich zogen meine Eltern von Kassel aus zu uns nach Höhr und meine Mutter nutzte gleich die Gelegenheit in Höhr-Grenzhausen, weiter im Posaunenchor zu spielen. So bekam ich auch weitere Eindrücke von der Posaunenchorarbeit in unserer Gemeinde, obwohl ich dort bisher gar nicht aktiv war. Nun bin ich sehr gespannt, was sich in Höhr-Grenzhausen mit dem Posaunenchor erreichen läßt.

Ich habe mir vorgenommen, die Posaunenchormusik stilistisch variabel zu gestalten, die Kompositionen authentisch darzubieten und die bläserischen Fähigkeiten unserer Musiker hinsichtlich Tonbildung, Gestaltung und Wohlklang zu fördern. Falls nun Interesse an unserem Posaunenchor in Ihnen geweckt ist, Sie womöglich schon Grundkenntnisse auf einem Blechblasinstrument haben und Sie einfach mal erleben möchten, wie es bei uns und vielleicht sogar mit Ihnen zusammen weitergeht, dann würde ich mich über eine Kontaktaufnahme von Ihnen sehr freuen. Der Posaunenchor kann weitere Bläser sehr gut brauchen – und bei uns braucht man keine Aufnahmeprüfung zu bestehen, man braucht kein Mindestalter, es gibt keine Altersobergrenze, auch keinen numerus clausus, ein Posaunenchor ist also (fast) das Paradies auf Erden.
                                                                
Ihr Frank Schneider

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